Willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Lichterfelde

Partnergemeinden

 

PARTNERSCHAFTSKREIS LICHTERFELDE
der Kirchengemeinden Waldniel und Lichterfelde

Besuch im herbstlichen Lichterfelde
28. Sept. bis 01. Okt. 2018

Freitag, 28. September 2019, 07 Uhr 30 GMZ Waldniel -
Pfr. Dr.H. Ulland gestaltete einen eindrucksvollen Reisesegen.
Mit neun Personen startete der Kirchenbus Richtung Nord-Osten — Lichterfelde. Zuerst auf einer alternativen Route, dann die A2 und letztlich die letzten 50 km weiter auf Schleichwegen — aber erfolgreich, bis wir gegen 16Uhr30 von der Lichterfelder Partnergemeinde im Schatten der Feldsteinkirche herzlich empfangen wurden.
Nun ging es Schlag auf Schlag, bei einem reichlich und liebevoll gedeckten Tisch der erste fröhliche Austausch — Wiedersehensfreude pur — aber da war ja noch ein Programm, und die Zeit drängte! Gegen 18Uhr wurden wir in der Kirche erwartet. Frau Böttger, ehem. Integrationsbeauftragte des Landkreises Barnim referierte und informierte über die derzeitige Flüchtlingssituation im Kreis.

Frau Böttger Vortrag

Derzeit leben und arbeiten 25 Flüchtlinge im Wohnheim im Ortsteil Buckow ohne nennenswerte Probleme. Eine lebhafte Aussprache schloss sich an. Anschließend wurden wir auf die Gastfamilien verteilt.
Das diesjährige Thema unser partnerschaftlichen Begegnung war „Flucht und Vertreibung" , Unterthema „Wie die Hugenotten die Mark veränderten".
Dieses Thema begleitete uns nun die nächsten zwei Tage.
Am Samstagmorgen ging es nach Schwedt. In der Katharinenkirche referierte Frau Köhler über die Integration der Hugenotten, welche sich über mehrere Generationen hinzog, obwohl sie als Handwerker und Landwirte wesentlich zur positiven Entwicklung von Schwedt und Umgebung beigetragen hatten. Die Hugenotten hatten stets gegen Antipathie und Ausgrenzung anzukämpfen, auch eine eigene Kirche wurde ihnen nur bedingt gewährt.

Schwedt

Aber vorab gab es erst eine stimmungsvolle Eröffnung durch die Bläser K.-H.Masuhr und Manfred Fröhlich. Edwin Winterfeld hielt eine anrührende Andacht.
Zum Mittagessen eilten wir dann nach Choina (PL), waren aber trotzdem spät - Konfusion war angesagt. Aber als die ersten leckeren, gut portionierten Teller serviert wurden, war die Stimmung gerettet - alles paletti!
Mittagessen in Choina

Der Nachmittag war geprägt vom Besuch des Tabakmuseums in Vierraden. Hugenotten waren auch hier der wirtschaftliche Faktor. Frau Stockfisch wusste zur Geschichte viel zu erzählen, die Spuren finden sich allerorten. Kaffee und Kuchen rundeten den informativen Aufenthalt ab.
Sonntagmorgen trafen wir uns in Werbellin. Der Gottesdienst in der Autobahnkirche mit einer eindrücklichen Predigt von Pfr. U.Haberkorn wurde durch die Lichterfelder Bläser stimmungsvoll abgerundet.
Das Mittagessen führte uns nach Altenhof, zu „Anette".
Den letzten Punkt unseres Besuches bildete eine besinnliche Dampferfahrt auf dem Werbellinsee bei Kaffee und Kuchen — ein Genuss für Geist und Magen.

Am Montagmorgen hieß es wieder Abschied nehmen, Abschied von Lichterfelde, Abschied von allen lieben Gastfamilien, wir werden uns wiedersehen in Waldniel 2019. Drei stimmungsvolle, informative Tage fanden in der Feldsteinkirche ein Ende. Edwin Winterfeld fand die passenden Worte in einer kurzen Andacht mit Reisesegen. Nach den vielen Informationen war Freude und Dankbarkeit angesagt über all die zahlreichen Treffen mit alten und neuen Bekannten.
Die herzliche Gastfreundschaft sowie die hervorragende Organisation und der fundierte Einsatz der Referenten überrascht immer wieder und wird zur bleibenden Erinnerung.
Die Heimfahrt auf anfänglichen Schleichwegen ging ohne Staus und Probleme von­statten, gegen 17 Uhr erreichten wir wohlbehalten Waldniel.
Waldniel, Nov. 2018

K.-H.Masuhr

X.-L.Vetterle


 

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